Grundsätzlich profitiert niemand. Das eingezahlte Geld verfällt im Todesfall. Es kann also nach dem Tod nicht an Angehörige ausgezahlt werden.

Anders ist es nur, wenn man mit der Versicherung vor dem Tod etwas anderes vereinbart hat:

  • Für den Fall des Todes vor Rentenbeginn kann vereinbart werden, dass das eingezahlte Geld in einem Betrag an die Angehörigen ausgezahlt wird (sogenannte Beitragsrückgewähr).
  • Es kann zudem vereinbart werden, dass die monatliche Rente nach dem Tod an Angehörige geht (sog. Hinterbliebenenrente). Der bereits an den Verstorbenen ausgezahlte Betrag wird von der Hinterbliebenenrente abgezogen.
    Bei einer Hinterbliebenenrente erhalten Ehepartner meist 60 Prozent, Kinder 40 Prozent der Rente, die der Verstorbene bekommen hätte. Kinder können die Rente allerdings nur bekommen, bis der Kindergeldanspruch erlischt.
  • Kopplung der Rürup-Rente mit einer Risikolebensversicherung (zwei Verträge).

Solche Vereinbarungen sind jedoch nicht standardmäßig in den Rürup-Verträgen enthalten. Sie müssen zusätzlich vereinbart werden und sind mit hohen Gebühren verbunden (Abzüge von etwa 20%).

Wenn auch Sie aus Ihrem Rürup-Vertrag hinaus wollen, kontaktieren Sie uns gerne! Eine Erstberatung ist Fällen der Rürup-Rente bei uns kostenlos.

Anwalt Jens Oliver LohrengelRechtsanwalt Jens Oliver Lohrengel
Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher & Partner
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33604 Bielefeld
Telefon: 0521 / 13 69 987