Ehrlich gesagt: Das erschließt sich uns auch nicht so richtig.

Aber: Der Bundesgerichtshof hat es so entschieden, nachdem bereits diverse Instanzengerichte diesem Wunsch und der Argumentation der Banken in Prozessen gefolgt sind.

Argument: Die Bank schulde dasjenige als gezogene Nutzungen, was sie auch im Falle des Verzuges „spiegelbildlich“ als Schaden geltend machen könnte (Umkehrschluss gem. BGH XI ZR 564/15 RN 58).

Die Wirklichkeit sieht natürlich anders aus. Jede Rate des Kunden „landet“ auf dem Konto der Bank im allgemeinen Topf der „Einlagen“. Diese werden dann wieder als Kredite vergeben und Zinseinnahmen generiert. Eine Zuordnung zu bestimmten Darlehenstypen (Ratenkredit, Immobiliardarlehen, Dispokredite) lässt sich gar nicht herstellen. Tatsächlich erwirtschaftet die Bank daher zumindest einen Durchschnittszins aus ihren Kundeneinlagen im Verhältnis zu den gesamten Zinseinnahmen.

Nach unserer Analyse sind dieser auch deutlich höher, als die unterstellten gesetzlichen Verzugszinsen von Immobiliardarlehen. Wir sind daher dazu übergegangen, nun auch diesen tatsächlichen Zinsgewinn der Banken zu analysieren und in der Auseinandersetzung mit der Bank auch geltend zu machen. Wir konfrontieren die Bank mit ihren eigenen Geschäftsberichten.

Wir kommen hier zu deutlich höheren Forderungen gegen die Bank als beim Ansatz der reinen Schätzgrundlagen der Gerichte – und der meisten Kollegen.

Wir können Ihnen daher durch diese zusätzlichen Maßnahmen einen deutlichen Mehrwert bieten.

Der zusätzliche Aufwand lohnt sich spürbar und spiegelt sich auch in den von uns erzielten Ergebnissen dann wieder.

Wir weisen darauf hin, dass Widerrufe von Altdarlehen weiterhin möglich sind.

Das gilt sowohl für Darlehen, die nach dem 10.06.2010 geschlossen wurden (waren von der Ausschlussfrist zum 21.06.2016 nicht umfasst) – allerdings in besonderen Konstellationen auch noch für Darlehen, die vorher abgeschlossen waren.

Wir prüfen weiterhin unverbindlich und kostenlos Ihre Erfolgsaussicht und geben Ihnen eine kurze Stellungnahme zu ihren Widerrufsmöglichkeiten. Schicken Sie uns dazu eine E-Mail mit ihrer Widerrufsbelehrung und dem Datum des Vertragsschlusses.

Bitte wenden sich vertrauensvoll an ihre

Rechtsanwaltskanzlei
GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER

Detmolder Str. 120 a
33604 Bielefeld