Bank- und Kapitalmarktrecht

BANK- UND KAPITALMARKTRECHT

Das Bank- und Kapitalmarktrecht ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Spezialvorschriften und eine intensive Regulierung des Marktsegments. Das naturgemäße Ungleichgewicht zwischen den Banken, Kreditanstalten, Versicherungen und dem einzelnen Verbraucher erfordert in der Fallbehandlung ein hohes Maß an Spezialkenntnissen und ständige Fortbildung. Wir bieten Ihnen aktuelles Fachwissen von 3 Fachanwälten auf diesem Gebiet.

PROBLEME TRETEN NICHT MEHR VEREINZELT, SONDERN BEI TAUSENDEN VON VERBRAUCHERN AUF

Die letzten Jahre waren geprägt von der Finanzkrise. Verlustreiche Kapitalanlagen wie  Zertifikate, Schiffsbeteiligungen und geschlossene Immobilienfonds wurden rückabgewickelt. Diese Welle ist nun weitgehend aufgearbeitet.

Die Probleme der Verbraucher auf dem Kapitalmarkt betreffen meist eine sehr große Anzahl und sind selten nur echte Einzelfragen. Dies erfordert fachkundiges als auch strukturiertes Arbeiten um optimale Lösungen zu erstreiten.

Wir haben Erfahrung mit der Bearbeitung von Massenphänomenen. Wir setzen hierbei unsere Erfahrung ein und liefern Lösungen für vergleichbare Sorgen Vieler.

Nutzen Sie unsere weitreichenden gerichtlichen Erfahrungen auf diesem Segment.

UNSER AKTUELLES THEMA:
WIDERRUF VON BAUFINANZIERUNGEN

Aufgrund der massiv gesunkenen Zinsen möchten – natürlich – viele Verbraucher ihre Darlehen vorzeitig umschulden. Dies ist normalerweise wegen der vertraglich gebundenen Laufzeiten nicht möglich. Viele Darlehensverträge vor 2010 – aber auch danach – haben aber Fehler in der  Widerrufsbelehrung oder der Abwicklung, so dass auch heute eine sofortige Umschuldung/ Ablösung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich ist. Darüber hinaus ergeben sich sogar noch weitergehende Erstattungsansprüche für Verbraucher – häufig mit Vorteilen über viele tausend Euro.

Bei vielen Baufinanzierungen stellt sich weiter die Frage, ob die Empfehlung, als Tilgungsersatz einen Bausparvertrag zu verkaufen nicht einen schwerwiegenden Beratungsfehler darstellt, wenn dem Kunden der tatsächliche Zinsunterschied gegenüber einer regulären Tilgung nicht vorgerechnet wird. Eine Überprüfung ergibt regelmäßig, dass die „normale“ Tilgung auch nachhaltig die bessere Variante gewesen wäre – anstatt den schlecht verzinsten Bausparvertrag anzusparen. Hier ist den wenigsten Kunden bewusst, wie viele Tausender im Laufe der Zeit verschenkt werden.

Wir sehen außerdem ein großes Problem in der aktuellen deutschen Rechtsprechung zur Vorfälligkeitsentschädigung bei „Immobiliarverbraucherdarlehen“.

Tatsächlich werden die Banken bei vorzeitiger Ablösung heute besser gestellt, als wenn die Darlehen ordnungsgemäß erfüllt würden.

Hier bedarf es dringend einer intensiven juristischen Auseinandersetzung über den tatsächlichen Schaden der Banken – und nicht eines fiktiven.

Die derzeitige deutsche Rechtslage und praktische Handhabung ist aus Sicht des Darlehensnehmers sehr unbefriedigend – und wohl auch ungerecht… (zumindest im Vergleich zum Rest von Europa).

Wenn Sie diese Fragen ebenfalls betreffen – melden Sie sich.

IHRE ANSPRECHPARTNER IM BANK- UND KAPITALMARKTRECHT

ARNIM KUNZENBACHER

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„Die Kanzlei GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER vereint für mich ein sehr angenehmes Maß an zwischenmenschlichem Verständnis mit einer hohen Fachkompetenz. Hier fühle ich mich seriös beraten und erfolgreich vertreten.“
ARNDT HEIDERICH • FRANCHISE-NEHMER DER MCDONALD´S DEUTSCHLAND INC.
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„Wir arbeiten seit 15 Jahren mit der Kanzlei GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER zusammen. Diese Kanzlei kennt uns und vor allem unser Geschäft. Ohne dieses Praxiswissen kann man im Baugeschäft keinen Prozess gewinnen.“
MARC HOLLENSTEINER • GESCHÄFTSFÜHRUNG • H.D.G.-DACHTECHNIK
“GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER haben mich viele Jahre anwaltlich begleitet.
Ich schätze besonders ihre Fähigkeit, pragmatische Lösungen zu finden.”
HERBERT SOMMER
„GUNKEL, KUNZENBACHER & PARTNER haben einen guten unternehmerischen Blick.
Sie haben uns durch effiziente Vorarbeit schon vor so manchem Rechtsstreit bewahrt.“
LARS BIRKMANN • GESCHÄFTSFÜHRENDER GESELLSCHAFTER RBV BIRKMANN GMBH

„Dynamische, faire und kompetente Beratung und Dienstleistung. Wir empfehlen die Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher und Partner gern auch an unsere Kunden weiter.“

JÖRG SCHÜLER • UNTERNEHMENSBERATER • JSCC GMBH

„Als Unternehmer in der Medienbranche schätze ich an Gunkel, Kunzenbacher & Partner den klaren Blick fürs Wesentliche in schwierigen Situationen: Die Anwälte begleiten uns nicht nur mit juristischer Fachkompetenz, sondern auch mit fundiertem Rat, wo es sich lohnt, für unser Recht zu streiten oder besser einen Ausgleich zu suchen.“

STEFAN PROTT • RDN AGENTUR FÜR PR GMBH & CO. KG • RDN VERLAGS GMBH

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    Nach Entscheidung des OLG Celle sind auch Darlehensverträge, welche als Förderdarlehen nicht unter die Verbraucherdarlehen gemäß § 491 BGB fallen, widerruflich sofern sie im Fernabsatz geschlossen wurden. In einer von uns erstrittenen Entscheidung hat das Oberlandesgericht ausdrücklich klargestellt, dass auch KfW Darlehen widerruflich sind. Die Bank hatte eingewandt, dass [...]

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    Bundesgerichtshof: Auch Unternehmer können Bearbeitungsgebühren für Darlehen zurückverlangen

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  • kanzlei-gunkel-kunzenbacher-partner-rechtsanwaelte-bielefeld-widerruf-baufinanzierung-blau

    Oberlandesgericht Celle bestätigt örtliche Zuständigkeit am Gericht des Grundstücks/ der Grundschuld (also beim Darlehensnehmer und nicht am Sitz der Bank) gem. § 24 ZPO

    Der Rechtsstreit wurde an das Gericht I. Instanz zur erneuten Verhandlung zurückverwiesen (Urteil vom 15.03.2017 zum Az. 3 U 321/16). Der Kläger erhob Klage gegen die BBBank (Sitz in Karlsruhe) beim LG Hannover auf Rückabwicklung nach Widerruf einer Finanzierung. Grund des Ortes: Dort befindet sich das finanzierte Grundstück. Der [...]

  • kanzlei-gunkel-kunzenbacher-partner-rechtsanwaelte-bielefeld-widerruf-baufinanzierung-blau

    „Die Widerrufsbelehrung ist falsch. Der Widerruf ist wirksam. Keine Verwirkung. Kein Rechtsmissbrauch.“, so die knappen Worte zur Rechtslage durch das LG Karlsruhe (5 O 125/16) .

    Streitgegenständlich ist folgende Widerrufsbelehrung: „Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von zwei Wochen (einem Monat) ohne Angaben von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E- Mail) widerrufen.“ Nach Ansicht des LG Karlsruhe reicht es bereits für den berechtigten Widerruf aus, wenn in der Widerrufsbelehrung zwei Widerrufsfristen gleichzeitig genannt werden. Im [...]