Überlegen Sie noch, ob sie nun Ihren Schadenersatz gegen die Autohersteller geltend machen sollen

Befürchten Sie einen erfolglosen, nervigen und teuren Rechtsstreit?

Und hinterher war alles „umsonst“?

Wir können Sie aus der Erfahrung von hunderten von Dieselfällen in jeglicher Hinsicht beruhigen.

Ihre Erfolgschance sind sehr gut und Sie können einen Prozess ohne Kostenrisiko führen. Auch bei älteren Fahrzeugen (ab Baujahr 2010) bekommen Sie den Kaufpreis zurück. Viele Gerichte rechnen zwar die gefahrenen Kilometer an und reduzieren so den Schadensersatz, den der Hersteller zu zahlen hat. Dies wird aber zunehmend aufgewogen, indem die geschädigten Käufer auch Zinsen auf ihren Kaufpreis erhalten.

Eine Kostenrisiko besteht für unsere Mandanten ganz überwiegend nicht. Sie sind entweder rechtsschutzversichert oder nehmen einen Prozessfinanzierer (mit dem wir Sonderbedingungen ausgehandelt haben) in Anspruch . Darüber hinaus werden in aller Regel am Ende die Kosten vom Hersteller übernommen – oder durch ein Urteil auferlegt.

Wir garantieren Ihnen auch einen sehr überschaubaren Aufwand für Sie: Sie geben uns einmal ihre Unterlagen und den Rest erledigen wir.

Dann kann noch einmal eine gemeinsame Abstimmung erfolgen, wenn Vergleichsangebote unterbreitet werden (was regelmäßig geschieht).

Hier eine kleine Übersicht zur Lage:

Unterschiedliche Gerichte urteilen in Diesel-Betrugsfällen unterschiedlich. Aufgrund unserer vielfäligen Erfahrung wissen wir, wie einzelne Gerichte wahrscheinlich urteilen.

Bundesgerichtshof:

Ein Auto mit einer Abgasmanipuliation ist mangelhaft, AZ VIII ZR 225/17. Der Käufer hat Anspruch auf Neulieferung.

Oberlandesgerichte (2. Instanz/Berufung):

OLG Köln:

Mehrfach hat das Oberlandesgericht den Hersteller (insbesondere Volkswagen) wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung für schadensersatzpflichtig gehalten (z.B. AZ 27 U 13/17 vom 12.06.2018; 27 U 14/19 vom 27.06.2019; 27 U 7/19 vom 01.07.2019).

OLG Karlsruhe:

Der Käufer eines Diesels mit unzulässiger Abschaltungseinrichtung hat Anspruch auf Schadensersatz und Erstattung des Kaufpreises (6.12.2018, 17 U 4/18; 17 U 160/18 vom 18.07.2019).

OLG Hamburg:

Siehe oben wie Bundesgerichtshof (Az. 4 U 97/17 vom 26.10.2018).

OLG Oldenburg:

Hersteller sind schadenersatzpflichtig, die eine unzulässige Abschalteinrichtung im Dieselfahrzeug verwendet haben (05.12.2018, 14 U 60/18); eine Aufforderung zur Nachbesserung ist nicht erforderlich.

OLG Celle:

Der Einbau einer Abgasmanipulation zur Täuschung von Käufern und Zulassungsbehörde ist eine vorsätzlich sittenwidrige Schädigung. Daraus folgt eine  Schadenersatzpflicht (Az. 7 U 33/19).

OLG Hamm:

Siehe oben wie Bundesgerichtshof (Az. 28 U 232/16).

OLG Stuttgart:

Siehe oben, wie Bundesgerichtshof (Az. 3 U 133/17).

OLG Koblenz:

Volkswagen AG haftet wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung (Az. 5U 1318/18 vom 12.06.2019).A

Andere Auffassung haben allerding folgende Oberlandesgerichte:

OLG Braunschweig:

Kein Schadensersatz für Betroffene Käufer von Dieselfahrzeugen (z.B. , Urteil vom 19.02.2019-7 U 134/17).

OLG München:

Kein Anspruch des Betroffenen Käufers (Beschluss vom 25. Juli 2017 – 13 U 566/17).

In den Gerichtsbezirken Braunschweig und München müssen Sie daher noch mit „Gegenwind“ rechnen. In den übrigen Bezirken besteht weit gehend Einigkeit, dass die Hersteller schadenersatzpflichtig sind.

Landgerichte (1. Instanz):

Folgende Landgerichte sind mittlerweile der Auffassung, dass nicht nur ein Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufes besteht, sonden auch der Kaufpreis rückwirkend ab Zahlung zu verzinsen ist (hier nur veröffentlichte Entscheidungen, wie könnten die Liste noch erweitern):

Landgericht Siegen:

Urteil vom 9. Januar 2019 – 1 O 36/18, juris

Landgericht Bonn:

MDR 2018, 404

Landgericht Krefeld:

Urteil vom 11. April 2018 – 2 O 290/17, juris

Landgericht Essen:

Urteil vom 4. September 2017 – 16 O 245/16, juris

Landgericht Baden-Baden:

Urteil vom 27. April 2017 – 3 O 163/16, juris

Landgericht Hamburg:

Urteil vom 24. November 2017 – 306 O 318/16, juris

Landgericht Münster:

Urteil vom 28. Juni 2017 – 2 O 165/16, juris

Andere Auffassungen vertreten die diese Landgerichte:

Landgericht Dresden:

Urteil vom 12. April 2019 – 4 O 365/18, juris

Landgericht Freiburg:

Urteil vom 11. Januar 2019 – 2 O 84/18, juris

Landgericht Saarbrücken:

Urteil vom 14. Juni 2017 – 12 O 104/16, juris

Landgericht Karlsruhe:

Urteil vom 22. März 2017 – 4 O 118/16, juris

In den 1. Instanzen kann es vereinzelt auch noch dazu kommen, dass Klagen abgewiesen werden (z.B. in Detmold). Das erledigt sich dann aber nach unserer Erfahrung spätestens in der 2. Instanz. Wir erzielen dort Ergebnisse, über die wir nicht berichten dürfen, weil es Verschwiegenheitsvereinbarungen gibt.

Zweifel sind daher nicht mehr angebracht – zumindest er bei den überführten Hersteller an wie Volkswagen, Audi, Seat, Porsche, Daimler/ Mercedes Benz.

Neben den genannten sind auch weitere Hersteller von Rückrufaktionen betroffen, weil sie ihre Fahrzeuge zur Einhaltung der Grenzwerte manipulierten. Die Haftungsfrage ist für alle gleich. Wir behaupten, dass kein Hersteller von Dieselfahrzeugen die Grenzwerte – bis heute – einhält und einhalten konnte und gegen die Auflagen bewusst verstoßen hat.

Rechtschaffene Hersteller haben die Produktion von Dieselfahrzeugen eingestellt. Die Grenzwerte sind tatsächlich nur mit sehr hohen technischen Aufwand überhaupt zu schaffen, den jedoch kein verbliebener Hersteller investiert.

Wir behaupten daher: Jedes Dieselfahrzeug ab 2010 kann an den Hersteller zurückgegeben werden.

Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung. Wir sagen Ihnen, was für einen Rückabwicklungserlös Sie erwarten können.

Mit freundlichen Grüßen
ihre Kanzlei
Gunkel, Kunzenbacher & Partner

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In einer kostenlosen Erstberatung zeigen wir Ihnen gerne Ihre Möglichkeiten auf, denn es ist Ihr Recht!

 

Arnim KunzenbacherRechtsanwalt Arnim Kunzenbacher
Kanzlei Gunkel, Kunzenbacher & Partner
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